Gedanke für die Woche

WORTGOTTESFEIER

Kirche vor Ort – Glauben lebendig halten

Jesus sagt: „Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Darauf dürfen wir vertrauen, wenn wir gemeinsam beten, singen und sein Wort hören. Die Wort-Gottes-Feier ermöglicht uns die Mitfeier des Gottesdienstes in der Heimatpfarre, selbst dann, wenn kein Priester vor Ort ist. Der sonntägliche Gottesdienst – ob Eucharistiefeier (Hl. Messe) oder Wortgottesfeier – soll eine Feier in der eigenen Pfarrgemeinde sein. Die Gläubigen, die freundschaftlich verbunden sind, gemeinsam leben, wohnen und arbeiten d.h. ihre Alltagsbeziehungen leben, bekommen dadurch die Möglichkeit, sich am Sonntag in der Pfarrkirche zu treffen und gemeinsam Gottesdienst feiern zu können. So bleibt die Kirche am Sonntag offen und geöffnet für den Gottesdienst und es wird gemeinsam „Kirche vor Ort“ gelebt. Die Kirche soll „Nahversorger“ für die Bevölkerung sein.

Sakrament des Wortes

Papst Benedikt XVI. hat unter dem Titel „Die Sakramentalität des Wortes“ eine weithin vergessene, kostbare Tradition der alten Kirche neu in Erinnerung gerufen. Christus ist im verkündeten Wort gegenwärtig und begegnet uns in den Lesungen der Heiligen Schrift. Weiters schreibt Benedikt XVI.: „Christus, der unter den Gestalten von Brot und Wein wirklich gegenwärtig ist, ist in analoger Weise auch in dem Wort gegenwärtig, das in der Liturgie verkündet wird.“ (Nachsynodalen Schreiben über das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche 2010, Nr. 56)

Damit ist ein gewichtiges Wort für die Kirche unserer Tage gesagt. So ist der Wortgottesdienst innerhalb der Eucharistie als Tisch des Wortes im Sinne der Tradition aufgewertet. Das gilt im gleichen Sinne für die Wort-Gottes-Feiern, die schon in vielen Pfarren und Gemeinden praktiziert werden. Das heißt, dass diese Feiern nicht notdürftiger Ersatz für die Eucharistie sein sollen. Eucharistiefeier und Wortgottesfeier sind verschiedene Feierformen, die beide in einer Pfarrgemeinde ihren Platz haben. Wir dürfen bei der Wortgottesfeier verstärkt die Gegenwart Gottes im Reichtum seines Wortes spüren und erleben.

In der Liturgiekonstitution des 2. Vatikanischen Konzils heißt es:

„Zu fördern sind eigene Wortgottesdienste … an den Sonn- und Feiertagen, besonders da, wo kein Priester zur Verfügung steht; in diesem Fall soll ein Diakon oder ein anderer Beauftragter des Bischofs die Feier leiten.“ (Konstitution über die heilige Liturgie [Sacrosanctum Concilium], 35,4; vgl. 51 und 92)

In unserer Diözese St. Pölten gilt dies ebenfalls. Für die Leitung dieser Gottesdienste sind die Diakone, Pastoralassistenten und Pastoralassistentinnen und die vom Bischof beauftragten Leiter bzw. Leiterinnen von Wortgottesdiensten verantwortlich.

In diesem Sinne freuen wir uns auf ein gemeinsames sonntägliches Feiern mit Ihnen!

Liebe Grüße

Sabine Müller-Melchior

 

 

 

Kanzleistunden

 

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Pfarre Heiligeneich

Tel:+43 (0) 2275  5308

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Pfarrprovisor Mag. Kazimierz Sanocki

Freitag 17 - 19 Uhr

 

Pastoralassistentin PAss Sabine Müller-Melchior

Mittwoch 9 - 12 Uhr

Freitag   16 - 19 Uhr

 

Pastoralhelferin Mag. Barbara Berger

Mittwoch 9 - 12 Uhr

 

Pfarrsekretärin Eva Weibold

Donnerstag 9 - 11 Uhr

 

 

 

Pastoralassistentin PAss Sabine Müller-Melchior

Mittwoch 9 - 12 Uhr

 

 

 

 

 

 

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